Be smart – Lernen für die Ausbildung 4.0

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„Wie gehen regionale Fachkräftenetzwerke aktuell das Thema „Qualifizierung für die Digitalisierung“ an? Welche Handlungsfelder und Perspektiven zeichnen sich für regionale Fachkräftenetzwerke ab? Und wie können die Netzwerke zukünftig am besten unterstützt werden?“

Diese und weitere Fragen werden in der Studie „Qualifizierungsbedarfe von KMU erkennen und im Netzwerk Fachkräfte für die Region sichern“  in den Blick genommen und beantwortet.

Die wichtigste Erkenntnis: Digitale Transformation hat nicht nur eine technologische, sondern insbesondere auch eine organisatorische und vielfach auch eine unternehmenskulturelle Komponente, die u. a. erhebliche Qualifizierungsbedarfe der Belegschaften mit sich bringen. Eine Empfehlung ist, die Zusammenarbeit mit Fachakteurinnen und Fachakteuren zu stärken. Wie das gehen kann, zeigt die Langzeitstudie. Weitere Ergebnisse und Handlungsempfehlungen gibt es hier.

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Vielversprechende Potenziale für alle Lernorte: Die sogenannten Open Educational Resources, kurz OER, sind lizenzfreie und offen zugängliche Lern- und Lehrmaterialien für alle Interessierten.

Wie das ganze in der Ausbildungspraxis genutzt werden kann – sowohl für Berufsschullehrende, Ausbildende als auch Azubis – zeigt der OER-Wegweiser. Die Plattform bietet Handlungsleitfäden, Literatur, Materialien und (digitale) Medien jeder Art, die im Unterricht und darüber hinaus genutzt werden können.

Mehr zur Anwendung und woran man OER überhaupt erkennt, zeigt der Erklärfilm des Wegweisers. Weitere Inhalte und Informationen zum Thema gibt es hier.

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Vernetzung zwischen Ausbildungsbetrieben und Schule – so kann es gehen! Gelingender Einsatz digitaler Medien am Beispiel von Tabletklassen in der Berufsschule – ein Praxisbeispiel:

Die Heinrich-Schickhardt-Schule setzt auf Digitalisierung! Die Tablets werden sowohl in der Ausbildung im Bereich Mechatronik als auch im Bereich Elektronik für Betriebs- und Automatisierungstechnik eingesetzt. Die Vorteile sind laut Lehrenden klar: die Kooperation und Kommunikation sei intensiver.

Nicht nur intern, sondern auch außerhalb des Unterrichts. Zudem seien die Schülerinnen und Schüler motivierter und erhielten „besondere Kompetenzen, die sie in der Weiterbildung an Universitäten sowie im Beruf anwenden können“. Einen Überblick, Informationen zum pädagogischen bzw. technischen Konzept und zur Umsetzung finden sich hier.

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Laut Torben Padur, Bereichsleiter im Bundesinstitut für Berufsbildung, benötigt die betriebliche Ausbildung ein dringendes Update. Im Interview mit dem Deutschlandfunk plädiert er für eine frühe Vorbereitung junger Menschen auf die vernetzte Arbeitswelt.

„Der Umgang mit Daten wird immer wichtiger, Datenaustausch, IT-Sicherheit, Datenschutz, aber auch Kompetenzen, die gar nicht so sehr aus dieser technologischen Anforderung heraus resultieren, wie beispielsweise soziale oder personale Anforderungen – das Arbeiten in interdisziplinären Teams, der Austausch mit Dritten in virtuellen Räumen, der Umgang mit digitalen Medien und damit geforderte Kompetenzen“ – heißt es im Artikel.

Dabei seien nahezu alle Berufe von der voranschreitenden Digitalisierung betroffen. Durch eine Umgestaltung der Ausbildung könnten die Auszubildenden auf die neuen Anforderungen, die mit dem Wandel der Arbeitswelt einhergehen, vorbereitet werden. Hier lesen Sie das gesamte Interview.

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IT-Daily.net fasst in ihrem Artikel zur McKinsey-Studie den aktuellen Status Quo zur Digitalisierung bei kleinen und mittelständischen Unternehmen gut zusammen. Die Startschwierigkeiten und Hemmungen in Betrieben lassen sich dadurch erklären, „dass die Digitalisierung oft als nächste Stufe der Automatisierung, also als reines Technologie-Thema missverstanden wird“.

Durch die Ungewissheit vor neuen Technologien ließen die Betriebe Potenziale liegen. Vor allem im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien aber auch in der Metall- und Elektroindustrie gäbe es viele unausgeschöpfte Möglichkeiten. Wichtig sei dabei nicht unbedingt der technologische Fortschritt, sondern die Motivation Prozess- und Kulturveränderungen zuzulassen. Die Lösung: Unterstützung der Mitarbeitende durch gezielte Aus- und Weiterbildung!

Hier geht es zum vollständigen Artikel.

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Am 14.12.2017 um acht Uhr morgens startete das Verbundpartnerfrühstück beim ABB Ausbildungszentrum im Norden Berlins. Zu dieser Stunde haben sich Vertreter/innen aus 23 Unternehmen, die ihre Auszubildenden bei ABB ausbilden lassen, im großen Veranstaltungsraum versammelt.

Themenschwerpunkt der Veranstaltung: Digitalisierung, Ausbildung und Anforderungen an die Arbeitskräfte von morgen. Input dazu gab es reichlich – neben Informationen über das Agile Verfahren in der Metall-/Elektroindustrie, den Einsatz von Zusatzqualifikationen in der Ausbildung wurde den Teilnehmenden das Jobstarter-Projekt „Be smart – Lernen für die Ausbildung 4.0“ vorgestellt.

Das Thema Digitalisierung ist in allen Unternehmen präsent und so bot die Veranstaltung viele Informationen und Anregungen und die Gelegenheit, sich in lockerer Runde auszutauschen. Das Format „Verbundpartnerfrühstück“ soll auch in 2018 angeboten werden, gedacht ist an vierteljährliche Treffen zu Information und Austausch.

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