Be smart – Lernen für die Ausbildung 4.0

Einladung zur Fachtagung „Arbeit 4.0 – made in Berlin: Zusatzqualifikationen für digitale Kompetenzen in der dualen Ausbildung“ am 12. November 2018 in Berlin.

Mit dem Berliner Modellprojekt „Zusatzqualifikationen für digitale Kompetenzen in der Aus- und Weiterbildung“ wurde als Antwort auf Herausforderungen der Digitalisierung eine Definition für berufsübergreifende digitale Kompetenzen und ein innovatives Qualifizierungskonzept entwickelt. Die Ergebnisse aus dem Projekt werden in der Fachtagung vorgestellt und diskutiert.

Im interaktiven Teil der Veranstaltung gibt es die Möglichkeit zu folgenden Themen in einen intensiveren Austausch mit den Referentinnen und Referenten zu treten:

  • Kompetenzdiagnostik – Vorstellung und Ausprobieren von Instrumenten
  • Lehr-Lern-Konzept von Zusatzqualifikationen – veränderte Ausbildungspraxis und Qualifizierungsbedarfe des Ausbildungspersonals
  • Was sind digitale Kompetenzen? Bausteinbeschreibungen von Zusatzqualifikationen und der Abgleich mit betrieblichen Anforderungen
  • Teilnovellierung der Berufe in der Metall- und Elektroindustrie und Umsetzung auf Unternehmensebene.
  • Digitalisierungsgrad von Unternehmen im Land Brandenburg – Anforderungen an eine Weiterbildung 4.0

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung gibt es hier.

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Mit dem heutigen Stichtag ist ein großer Schritt vollbracht! Insgesamt 25 Ausbildungsberufe wurden modernisiert oder neu entwickelt und stehen nun unter einem digitalen Stern.

Beispielweise der Ausbildungsberuf zum/zur Verfahrensmechaniker/-in in der Hütten- und Halbzeugindustrie trägt jetzt den Namen „Verfahrenstechnologe/technologin Metall“, wird in vier Fachrichtungen und mit ergänzenden Inhalten angeboten. Was das genau für die Lerninhalte in der Ausbildung bedeutet, finden Sie im Artikel des BIBB. Alle Beruf im Überblick finden Sie hier.

Die Ausbildungsverordnungen passen sich demnach dem voranschreitenden Digitalisierung-Strom an, so dass Mitarbeitende von Grund auf Kompetenzen erlangen, um agil und flexibel auf den digitalen Wandel reagieren zu können. Aber was bedeutet das konkret für die Ausbildungsplanung? Wie und wo finden Ideen oder konkrete Ansätze zu Digitalisierungsstrategien in der jeweiligen Ausbildung Platz? Wie kann eine sonst gut strukturierte Ausbildung überhaupt mit dem digitalen Wandel mithalten?

Die konkrete Lösung haben wir nicht im Gepäck. Gemeinsam mit Ihnen schauen wir bei Be smart, wo Sie stehen und unterstützen Sie, wie neue Ideen Einzug in die Ausbildung halten können. Melden Sie sich bei uns!

 

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Das Kompetenzzentrum für Fachkräftesicherung „KOFA“ hat informative Podcasts rund um das Thema Weiterbildung zur eigenen Anwendung in KMU entwickelt. Folge 2 „Digitale Bildung“ zeigt, wie Digitalisierung in kleinen und mittelständischen Unternehmen gelingen kann. Der Ansatz: An vorhandene Ideen und Prozesse anknüpfen, Stärken ausbauen und einen strategischen Kern identifizieren. Immer unter der Fragestellung, welche digitalen Kompetenzen weiter entwickelt oder aufgebaut werden sollten.

Nach Bedarfsfeststellung steht die Qualifikation des Personals im Fokus: Ob über klassische Fortbildungen, ein internes Wissensmanagement oder eine betriebsspezifische Lernkultur. Das wichtigste ist, Projekte von innen heraus, mit allen Mitarbeitenden zu entwickelt und zu realisiert. Dieser Ansatz findet sich auch in unserem Projekt „Be smart“ wieder – mit Betrieben werden gemeinsam Digitalisierungsstrategien, unter anderem in Workshops, entwickelt: Auch wir binden alle Mitarbeitenden bei der Prozessbetrachtung mit ein, so dass von Anfang motiviert, strukturiert und transparent im Projekt gearbeitet werden kann.

Wenn Sie Unterstützung benötigen oder Interesse an der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten in Ihrem Betrieb haben, kontaktieren Sie uns gerne.

Hier geht es direkt zu den Kontaktmöglichkeiten.

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„Wie gehen regionale Fachkräftenetzwerke aktuell das Thema „Qualifizierung für die Digitalisierung“ an? Welche Handlungsfelder und Perspektiven zeichnen sich für regionale Fachkräftenetzwerke ab? Und wie können die Netzwerke zukünftig am besten unterstützt werden?“

Diese und weitere Fragen werden in der Studie „Qualifizierungsbedarfe von KMU erkennen und im Netzwerk Fachkräfte für die Region sichern“  in den Blick genommen und beantwortet.

Die wichtigste Erkenntnis: Digitale Transformation hat nicht nur eine technologische, sondern insbesondere auch eine organisatorische und vielfach auch eine unternehmenskulturelle Komponente, die u. a. erhebliche Qualifizierungsbedarfe der Belegschaften mit sich bringen. Eine Empfehlung ist, die Zusammenarbeit mit Fachakteurinnen und Fachakteuren zu stärken. Wie das gehen kann, zeigt die Langzeitstudie. Weitere Ergebnisse und Handlungsempfehlungen gibt es hier.

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Vernetzung zwischen Ausbildungsbetrieben und Schule – so kann es gehen! Gelingender Einsatz digitaler Medien am Beispiel von Tabletklassen in der Berufsschule – ein Praxisbeispiel:

Die Heinrich-Schickhardt-Schule setzt auf Digitalisierung! Die Tablets werden sowohl in der Ausbildung im Bereich Mechatronik als auch im Bereich Elektronik für Betriebs- und Automatisierungstechnik eingesetzt. Die Vorteile sind laut Lehrenden klar: die Kooperation und Kommunikation sei intensiver.

Nicht nur intern, sondern auch außerhalb des Unterrichts. Zudem seien die Schülerinnen und Schüler motivierter und erhielten „besondere Kompetenzen, die sie in der Weiterbildung an Universitäten sowie im Beruf anwenden können“. Einen Überblick, Informationen zum pädagogischen bzw. technischen Konzept und zur Umsetzung finden sich hier.

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Laut Torben Padur, Bereichsleiter im Bundesinstitut für Berufsbildung, benötigt die betriebliche Ausbildung ein dringendes Update. Im Interview mit dem Deutschlandfunk plädiert er für eine frühe Vorbereitung junger Menschen auf die vernetzte Arbeitswelt.

„Der Umgang mit Daten wird immer wichtiger, Datenaustausch, IT-Sicherheit, Datenschutz, aber auch Kompetenzen, die gar nicht so sehr aus dieser technologischen Anforderung heraus resultieren, wie beispielsweise soziale oder personale Anforderungen – das Arbeiten in interdisziplinären Teams, der Austausch mit Dritten in virtuellen Räumen, der Umgang mit digitalen Medien und damit geforderte Kompetenzen“ – heißt es im Artikel.

Dabei seien nahezu alle Berufe von der voranschreitenden Digitalisierung betroffen. Durch eine Umgestaltung der Ausbildung könnten die Auszubildenden auf die neuen Anforderungen, die mit dem Wandel der Arbeitswelt einhergehen, vorbereitet werden. Hier lesen Sie das gesamte Interview.

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IT-Daily.net fasst in ihrem Artikel zur McKinsey-Studie den aktuellen Status Quo zur Digitalisierung bei kleinen und mittelständischen Unternehmen gut zusammen. Die Startschwierigkeiten und Hemmungen in Betrieben lassen sich dadurch erklären, „dass die Digitalisierung oft als nächste Stufe der Automatisierung, also als reines Technologie-Thema missverstanden wird“.

Durch die Ungewissheit vor neuen Technologien ließen die Betriebe Potenziale liegen. Vor allem im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien aber auch in der Metall- und Elektroindustrie gäbe es viele unausgeschöpfte Möglichkeiten. Wichtig sei dabei nicht unbedingt der technologische Fortschritt, sondern die Motivation Prozess- und Kulturveränderungen zuzulassen. Die Lösung: Unterstützung der Mitarbeitende durch gezielte Aus- und Weiterbildung!

Hier geht es zum vollständigen Artikel.

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